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Funkenflug löst Großbrand in Autoverwertung aus

01.03.12 (Einsätze)

Wenige Funken haben genügt, um am Donnerstag einen Brand in der Halle einer Offinger Firma auszulösen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen Arbeiter. Von Rebekka Jakob

Ein Fahrzeug in Offingen im Landkreis Günzburg ist in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff auf eine Halle über. Foto: Pressedienst März Ein Fahrzeug in Offingen im Landkreis Günzburg ist in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff auf eine Halle über. Foto: Pressedienst März Ein Fahrzeug in Offingen im Landkreis Günzburg ist in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff auf eine Halle über. Foto: Screenshot

Der 47-Jährige hatte mit einer Flex an einem Auto gearbeitet, dessen Auspuff repariert werden sollte. Dabei flogen nach Angaben der Polizei Funken, und die trafen auf einen in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs abgestellter Benzinkanister. Der Kanister begann zu brennen, das Feuer griff auf das Fahrzeug und in der Folge auf die Halle über. Letztendlich stand die Halle komplett in Flammen.

Der Mitarbeiter, der die Schweißarbeiten ausgeführt hatte, sowie der Firmeninhaber erlitten leichte Verletzungen durch die Inhalation von Rauchgas. Durch die Einwirkung des Feuers brach noch während den Löscharbeiten das Hallendach ein. Das Gebäude ist nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei einsturzgefährdet. Das Sachschaden beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf mindestens 100 000 Euro.

Zur Brandbekämpfungen waren die Feuerwehren Burgau, Offingen, Schnuttenbach, Gundremmingen, Günzburg, Mindelaltheim, Jettingen und Rettenbach mit etwa 100 Mann im Einsatz. Die Burgau Polizei war mit vier Streifen vor Ort, auch das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes kamen zur Brandstelle. Auch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth war vor Ort. Die Brandstelle wurde großräumig abgesperrt, weil zu befürchten stand, das sich Gasflaschen auf dem Gelände befinden, die explodieren könnten.

Gegen den 47-jährigen Mitarbeiter des Unternehmens, der die Flexarbeiten ausführte, hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Neu-Ulm. AZ

 

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 01.03.2012 – 20:21 Uhr

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Metallwarenfabrik in Leipheim geht in Flammen auf

11.02.12 (Einsätze)

Ein Großbrand in einer Metallwarenfabrik in Leipheim (Landkreis Günzburg) hat in der Nacht zum Samstag erheblichen Sachschaden verursacht.

Ein Großbrand in einer Metallwarenfabrik in Leipheim (Landkreis Günzburg) hat in der Nacht zum Samstag erheblichen Sachschaden verursacht. Foto: Network Verlagsgesellschaft

Insgesamt seien 150 Feuerwehrleute ausgerückt, um der Flammen Herr zu werden, teilte die Polizei mit. Zur Brandzeit waren 13 Arbeiter in dem rund 40 mal 40 Meter großen Gebäude beschäftigt, sie konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Ebenso 15 weitere Arbeiter in angrenzenden Gebäuden.

Drei Arbeiter mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Die Anwohner waren laut Polizei nicht betroffen. Die Brandursache und die Schadenshöhe waren zunächst noch unbekannt. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

150 Feuerwehrleute von den Feuerwehren Leipheim, Günzburg, Bubesheim, Dürrlauingen, Unterfahlheim und Ichenhausen waren im Einsatz. A//dpa

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 11.02.2012 – 11:14 Uhr

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Feuerwehr kämpft mit dem Eis

07.02.12 (Einsätze)

Günzburger Wehr wird in nicht einmal 24 Stunden zu fünf Einsätzen gerufen. Kommandant Eisele: Man läuft wie ein Eiszapfen durch die Gegend
Wasserrohrbruch in der Schützenstraße: Beim Eintreffen der Günzburger Feuerwehr hatte sich bereits eine dicke Eisschicht gebildet. Foto: Feuerwehr

Günzburg Fünf Einsätze in nicht mal 24 Stunden für Helfer der Günzburger Feuerwehr kann das gelegentlich schon mal vorkommen. Jetzt mussten die Floriansjünger allerdings kurz hintereinander bei sibirischer Kälte ausrücken. `Bei minus 15 Grad ist das vor allem bei Wasserrohrbrüchen kein Vergnügen, sagt Kommandant Christian Eisele: `Man läuft wie ein Eiszapfen durch die Gegend.`

Los ging es am Montag um 6.07 Uhr. Ursache war ein Druckabfall in der Sprinkleranlage im Gewerbepark Deffingen.

Hilflos in der Wohnung

Um 11.34 Uhr wurden die Feuerwehrleute bereits zum nächsten Einsatz gerufen: Hilflose Person in einer Wohnung in der Sonnenstraße, so lautete die Aufgabe. Die Feuerwehrmänner öffneten die Tür, die Person wurde gerettet und vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. Weiter ging es schon um 11.50 Uhr: Eine Brandmeldeanlage in der Rudolf-Diesel-Straße hatte Alarm ausgelöst. Hier qualmte eine Dieselheizung in einer Lagerhalle.

Zum Mittagessen kamen die Rettungskräfte nicht, denn um 12.29 Uhr gab es die vierte Alarmierung: Brand eines Stalls in Großkötz. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden (wir berichteten). Die Günzburger waren dabei mit Kollegen aus Großkötz, Bubesheim, Ichenhausen, Kleinkötz und Rieden im Einsatz. Danach gab es zumindest eine längere Pause ` aber nur bis kurz nach Mitternacht.

Um 0.22 Uhr folgte am gestrigen Dienstag eine erneute Alarmierung ` die fünfte: Wasserrohrbruch (Hauptleitung) in der Schützenstraße. Die Hauptleitung war defekt, und das bis 14,5 Grad minus. `Beim Eintreffen hatte sich bereits eine dicke Eisschicht gebildet`, teilt Eisele mit. Die Straße musste komplett gesperrt werden. Zwei Keller liefen voll, das Wasser floss bis hinunter zur Schlachthausstraße. `Bei dieser Eiseskälte gefriert das Wasser sofort an der Kleidung`, berichtet der Kommandant. (bv)

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 10.02.2012 – 07:12 Uhr

 

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