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Lastwagen brennt komplett aus: kilometerlanger Stau

12.05.12 (Einsätze)

In der Nacht zu Samstag ist auf der A8 bei Günzburg ein Lastwagen in Brand geraten. In Fahrtrichtung München kam es bis in den Vormittag hinein immer wieder zu langen Staus.

 

In der Nacht zu Samstag ist auf der A8 bei Günzburg ein Lastwagen in Brand geraten. Foto: Thomas Heckmann

Wie die Polizei mitteilte, blieb der Fahrer des Lastwagens unverletzt. Der 44-jährige konnte sich rechtzeitig aus seinem Führerhaus retten. Da die Fahrbahn für die umfangreichen Lösch- und Aufräumarbeiten mehrfach wechselseitig und öfter auch komplett gesperrt werden musste, staute sich der Verkehr auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Leibheim und Günzburg bis Samstagmittag teilweise auf bis zu acht Kilometer zurück.

Der aus Oberbayern stammende Fahrer war gegen 2 Uhr mit seinem Sattelschlepper auf der A8 in Richtung München unterwegs, als ihm ein technischer Defekt im Display seiner Zugmaschine angezeigt wurde. Wenig später bemerkte der Fahrer im Rückspiegel, wie Flammen zwischen seiner Sattelzugmaschine und seinem Sattelanhänger aufloderten. Anschließend brachte er sein Gespann auf dem Standstreifen zum Stehen, wo es in Kürze komplett in Flammen aufging.

Die Feuerwehren aus Günzburg und Leipheim konnten den Brand zwar schnell unter Kontrolle bringen, mussten aber immer wieder im Laderaum auflodernden Feuer löschen. Erst am frühen Vormittag konnten die letzten Feuerwehren abrücken.

Was der Lastwagen geladen hatte, ist bislang unbekannt, da die Papiere vollständig verbrannten und der Spediteur den Auftraggeber nicht erreichen konnte. Laut Fahrer war das Fahrzeug mit Sammelgut beladen.

Die Schadenshöhe ist ebenfalls noch nicht bekannt, dürfte jedoch im hohen sechsstelligen Bereich liegen. Allein der Brandschaden an der Fahrbahn wird von der Betreiberfirma Pansuevia auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. AZ

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 12.05.2012 – 13:40 Uhr

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Feuerwehr Günzburg übte in Garmisch-Partenkirchen

10.05.12 (Ausbildung)

6 Männer der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg nahmen kürzlich an einem Lehrgang „Anwendung Gerätesatz Absturzsicherung“ in Garmisch-Partenkirchen teil. Der Lehrgang umfasste 3 volle Tage. Hier wurden in der Theorie die Themen Unfallverhütung, gültige Normen, Seil- und Gerätekunde, Gurte, Anschlagmittel und Anschlagpunkte, Knoten und Stiche und Pflege und Wartung der persönlichen Schutzausrüstung behandelt. Anschliessend ging es in den eigenen Übungsturm der Fa. Krah.

Hier wurden folgende Übungen durchgeführt:
• Knotenkunde
• Anschlagpunkte
• Richtiges Vorsteigen mit Selbstsicherung
• Sichern über Umlenkung
• Fixpunktsicherung, Vorstiegsicherung
• Sicheres Bewegen in der Höhe
• Personen in der Höhe sichern
• Vorsteigen in beengten Räumen
• Personenrettung mittels Schleifkorbtrage

Die Feuerwehrkameraden absolvierten im Anschluss einen weiteren Praxisteil an der kleinen Schisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen: Hier machten sich die Wetterkapriolen den Akteuren stark bemerkbar: Fiel am Dienstag noch reichlich Schnee, schien tags drauf die Sonne bei sommerlichen Temperaturen. Diese Schanze ist knapp 38m hoch und somit hervorragend geeignet sich an Arbeiten in der Höhe zu gewöhnen.

Hier wurden folgende Einsatzszenarien nachgestellt und geübt:
• Personensicherung auf Baukran
• Begehen und Aufbau von Fixseilen
• Begehen von Gitterkonstruktionen
• Abseilen der Retter in eine Baugrube
• Einrichten eines Schrägaufzuges im unwegsamen Gelände
• Gebrauch Flaschenzug BF München
• Parcours

Grosses Augenmerk wurde dabei auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften sowie der redundanten Sicherung bei einem Geräteausfall gelegt. Ganz entscheidend für den erfolgreichen Einsatz sind die Grenzen der Absturzsicherung, Höhensicherung und Höhenrettung zu erkennen und zu unterscheiden, um im entsprechenden Einsatzfall Unterstützungskräfte der Feuerwehr Ulm oder Augsburg rechtzeitig zu alarmieren.
Den Aktiven der FF Günzburg hat der Lehrgang sichtlich Spass gemacht, obwohl er körperlich den Teilnehmern einiges abverlangte. Wichtig sind solche Lehrgänge auf jeden Fall, da Einsätze in der Höhe einen Bruchteil der Einsätze darstellen und Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen oder auf Landkreisebene sehr rar sind. Abschliessend mussten alle Teilnehmer eine theoretische wie auch eine praktische Prüfung ablegen. Alle haben den Lehrgang teils mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen.

Dies waren im einzelnen: Helmut Balkie, Thomas Deininger, Klaus Demharter, Martin Müller, Thorsten Müller sowie Benjamin Mader.

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Arbeiter stürzt fünf Meter tief in eine Baugrube

18.04.12 (Einsätze)

Ein 24-Jähriger ist bei Brückenarbeiten auf der A8 bei Limbach schwer verletzt worden.

 

Ein 24-jähriger Arbeiter ist bei Bauarbeiten bei der Autobahnbrücke bei Limbach in eine fünf Meter tiefe Baugrube gestürzt. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst hatten wegen zahlreicher Sperrungen Probleme, zur Unglücksstelle zu gelangen. Foto: Mario Obeser

 

Ein 24 Jahre alter Bauarbeiter ist am Mittwoch gegen 22 Uhr bei Arbeiten an der Autobahnbrücke bei Limbach schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, fiel der Mann in eine circa fünf Meter tiefe Baugrube. Die Bergung gestaltete sich schwierig, denn wegen gesperrter Strecken hatten die Rettungskräfte Probleme, zum Einsatzort zu gelangen.

 

Der 24-jährige Beschäftigte einer Baufirma befand sich nach Angaben der Polizei auf der alten Autobahnbrücke und wollte die Arbeiten an der neuen Brücke überwachen. Die alte Überführung, die bereits gesperrt ist, war auf Höhe der Auffahrten zurückgebaut. In diesem Bereich stürzte der Mann aus bislang unbekannten Gründen circa fünf Meter auf den Lehmboden in die Tiefe. Die Feuerwehren aus Limbach, Burgau und Günzburg waren im Einsatz. Der Mann musste wegen seiner sehr schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahnpolizei Günzburg hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 19.04.2012 – 18:24 Uhr

 

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