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Verkehrsunfall in der Augsburger Straße

16.11.17 (Einsätze)

Heute Abend kam es zu einem Verkehrsunfall in Günzburg in der Augsburger Straße mit 3 beteiligten Fahrzeugen. Ein Fahrzeug begann zu brennen. 1 Person wurde verletzt. Das BRK, die Polizei sowie die Feuerwehr Günzburg waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


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Training in holzbefeuertem Brandübungscontainer

01.11.17 (Ausbildung)

Kürzlich fand in Günzburg ein Training in einem holzbefeuerten Brandübungscontainer für ausgebildete Atemschutzgeräteträger statt. Insgesamt konnten 58 Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren aus Deffingen, Denzingen, Günzburg, Leinheim, Nornheim, Reisensburg, Riedheim, Riedhausen, Wasserburg und der WF des BKH Günzburg fortgebildet werden. In der Theorie ging es um den Aufbau und Funktion der Schutzkleidung, dem richtigen Vorgehen beim Innenangriff sowie dem Verhalten bei einer bevorstehenden Rauchgasdurchzündung.
In der Praxis wurde zunächst auf das richtige Anlegen der Schutzkleidung geachtet, da nur dann die optimale Schutzwirkung erreicht werden kann. Danach konnten die Teilnehmer verschiedene Hohlstrahlrohre testen und die Unterschiede hautnah erleben. Danach gings in den Container:
Hier wurden unbehandelte Pressspanplatten angezündet. Hier konnten die Teilnehmer die Restfeuchte erkennen, die in allen brennbaren Materialien vorhanden ist. Die thermische Aufbereitung des Materials war hochinteressant, auch wie sich die Rauchschichten nach und nach aufbauten. Hier zeigte der Ausbilder den Teilnehmern wie sie eine mögliche bevorstehende Rauchgasdurchzündung sicher erkennen können, und was noch wichtiger ist: Wie sie diese durch richtige Wasserabgabe vermeiden können. Weiterhin konnten die Teilnehmer eindrucksvoll die Wirkung von Wasserdampf, nämlich den rasanten Temperaturanstieg innerhalb kürzester Zeit, erleben. Nach dem Durchgang ging der Ausbilder auf das richtige Ablegen der Einsatzkleidung ein, um eine Verschleppung der anhaftenden Schmutzpartikel auf der Einsatzkleidung zu vermeiden. Allen Teilnehmern hat die schweißtreibende Ausbildung sichtlich Spass gemacht. Ein Dank gilt an dieser Stelle dem Landesfeuerwehrverband sowie der bayrischen Versicherungskammer, da die Ausbildung für die Mitgliedsfeuerwehren kostenlos ist.

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Standortschulung Strahlenschutz

26.10.17 (Ausbildung)

30 Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren aus Günzburg, Leipheim, Röfingen, Dürrlauingen und Burgau sowie der Feuerwehrinspektion nahmen kürzlich an einer Standortschulung „Strahlenschutz“ teil.
Abgehalten wurde die Fortbildung im Feuerwehrgerätehaus in Günzburg, die Ausbildung führte die staatliche Feuerwehrschule Würzburg durch
In der Theorie wurden folgende Themen behandelt:
• Strahlenarten und deren Vorkommen
• Aufbau der Atome
• Werte und Maßeinheiten und Grenzwerte bei Strahlenunfällen
• Durchdringungsfähigkeit durch verschiedene Materialien
• Wirkungen auf den menschlichen Organismus
• Einsatzzeiten bei Strahleneinsätzen
• Kennzeichnung von Labors, Gebäuden und Transporten
• Ablaufschema mit den entsprechenden Sicherheitsabständen bei einem Strahlenunfall
• Einsatzhygiene

Im Anschluss fand der praktische Teil statt.
Hier mussten die Teilnehmer mit ihren Messgeräten versteckte Strahler finden und die jeweilige Strahlenart bestimmen. Dies war bei manchen „präparierten“ Objekten wie Handschuhe, Stiefel oder einer großen Platte gar nicht so einfach.
Weiterhin wurde ein Verkehrsunfall angenommen, bei dem ein Strahler geladen war. Diesen galt es zu lokalisieren und seine Aktivität zu bestimmen. Hierbei ging es den Ausbildern Jürgen Schremmel und Daniel Hölzlhammer um das richtige und sichere Vorgehen bei solch einem Einsatz. Nebenbei wurden die richtige Schutzkleidung sowie die erforderliche Messtechnik festgelegt. Die drei Grundsätze: Abstand, kurze Verweildauer sowie die vorhandene Abschirmung nutzen wurde den Teilnehmern immer wieder nahe gelegt, um die Strahlenbelastung der Einsatzkräfte im Echteinsatz so klein wird möglich zu halten.
Die Ausbilder waren mit dem Übungserfolg sehr zufrieden.
KBI Albert Müller bedankte sich als Fachberater Gefahrgut bei allen Feuerwehren für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.

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