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FF Günzburg legte erfolgreich Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung ab

12.10.17 (Ausbildung)

Kürzlich legte eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ in den Stufen Bronze bis Gold ab. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Albert Müller, Brandmeister Peter Demharter sowie Klaus Keppeler mussten die Prüflinge Gerätschaften am Fahrzeug bei geschlossenem Rollladen zeigen, der Gruppenführer hatte zudem 25 Testfragen zu lösen. Bei der Truppaufgabe mussten sie die Funktion, Wirkungsweise und die zu beachtenden Unfallverhütungsvorschriften genau erläutern. Anschließend wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person simuliert. Hierbei galt es den Verletzten zu betreuen, das Fahrzeug richtig zu unterbauen sowie Rettungsschere und Spreizer in Stellung zu bringen. Großes Augenmerk wurde auf das Ausleuchten der Einsatzstelle, die Verkehrsabsicherung, die richtige Bedienung der Geräte sowie den notwendigen Brandschutz zur Eigensicherung gelegt. Das Schiedsrichtergespann konnte so gut wie keine Fehler feststellen und so konnten alle Teilnehmer freudestrahlend ihr entsprechendes Abzeichen in Empfang nehmen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Günzburgs Stadtbrandinspektor Christian Eisele, der sich bei den Teilnehmern für den täglichen Einsatz und den gezeigten Übungsfleiß bedankte.
Das entsprechende Abzeichen erhielten
Achim Senser, Thomas Wesely, Daniel Imminger, Oliver Maciej, Brian Zimmermann, Fabian Müller, Thomas Wagner, Dominik Kautter sowie Andreas Schüßler

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Heißes Training für die Feuerwehren

12.09.17 (Ausbildung)

Kürzlich fand in Günzburg eine „Heißausbildung“ für ausgebildete Atemschutzgeräteträger in einem gasbefeuerten Brandübungscontainer statt.
Nach dem Unterricht über Aufbau, Schutzwirkung und richtiges Anlegen der Flammschutzbekleidung, Handhabung der Hohlstrahlrohre, effektive Brandbekämpfung und das notwendige Verhalten bei einer Rauchgasdurchzündung, dem sogenannten „Flash-Over“, ging es sofort in die Praxis:

Hier konnten alle Teilnehmer zunächst an einer Übungstür das Öffnen von Türen in Notsituationen mit einem Halligan-Tool, sprich einer modernen Brechstange, üben. Sieht in der Theorie einfach aus, verlangt aber technisches Geschick von den Teilnehmern ab. Weiter ging es in den Container, in der die Trupps folgende Einsatzszenarien bewältigen mussten:
Brand eines Bettes und einer Schrankwand, Brand einer Treppe, Brand eines Stromverteilerkastens sowie ein brennender Gasschieber. Die Trupps wurden über das Erdgeschoss in den Brandbereich oder über eine Treppe in den „Keller“ gelotst. Die Bediener der Anlage, alle samt Aktive der FF Günzburg, konnten über Funk Anweisungen geben, ebenso wurde großen Wert darauf gelegt, dass die Trupps die entsprechenden Rückmeldungen gaben. Erschwert wurde das Vorgehen mit eingespielten Geräuschen wie Kindergeschrei oder Knistern eines Feuers sowie einer Nebelmaschine. Die thermische Belastung bei Temperaturen von über 400°C erzeugte bei den Floriansjüngern zusätzlichen Stress. Bei einer Durchzündung musste der Trupp sich schnellstmöglich auf den Boden werfen und den Sprühstrahl der Hohlstrahlrohre als „Schutzschild“ nutzen. Dies wurde oft geübt, um den Trupps die notwendige Routine im Realeinsatz zu geben. Das Wichtigste im Innenangriff ist, dass der Trupp ein eingespieltes Team darstellt, nur so kann eine Brandbekämpfung erfolgreich sein und können Unfälle vermieden werden. Der Innenangriff ist nach wie vor der gefährlichste Job, den die Feuerwehren leisten müssen. Die Zahl der Brände ist in den letzten Jahren rückläufig, daher ist die Ausbildung umso wichtiger, die zunehmende Verwendung von Dämmstoffen tut ihr Übrigens dazu. Nach jedem Durchgang wurde die Übung sofort nach besprochen, um beim nächsten Durchgang die gemachten Fehler zu vermeiden. So konnten über 120 Feuerwehrmänner und –frauen der Feuerwehren aus Deffingen, Denzingen, Günzburg, Leinheim, Leipheim Nornheim, Penzberg, Reisensburg, Riedhausen, Wasserburg sowie den Werkfeuerwehren des BKH sowie der Firma Arkema geschult werden. Ein großer Dank gilt außerdem der Netze BW, einem Unternehmen der EnBW zu sagen, die den Container kostenlos zur Verfügung gestellt hatte sowie allen Anderen, die zum Gelingen dieser Ausbildung beigetragen haben.

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Tödlicher Motorradunfall auf der Autobahn

08.09.17 (Einsätze)

Am 05. September 2017 um 09:17 wurden die Feuerwehren Günzburg und Leipheim zu einem schweren Unfall auf die A8 alarmiert. Es Motorradfahrer war ins Schlingern gekommen, gestürzt und gegen die rechte Schutzplanke geprallt. Alle Rettungsversuche blieben erfolglos. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Die BAB blieb komplett gesperrt, im Einsatz waren außerdem 2 Rettungshubschrauber, mehrere RTWs, der ELRD, das KIT die Polizei sowie die Fa. Pansuevia. Der Verkehr wurde an der AS Günzburg ausgeleitet, gegen 13 Uhr war die Bergung abgeschlossen. Den Unfallhergang rekonstruiert ein Gutachter.

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