Einsatzreicher Wochenbeginn für die Feuerwehr Günzburg

Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg waren am Montag, den 02.03.2020, gleich zu mehreren Einsätzen alarmiert worden. Auch andere Feuerwehren waren im Einsatz.

Brandmeldeanlage in Leipheim
Bereits um 09.02 Uhr wurden die Feuerwehr Leipheim gemeinsam mit der Feuerwehr Günzburg zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach Leipheim alarmiert. Durch Bauarbeiten wurde die Anlage ausgelöst.

Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus
Um 15.58 Uhr dann der nächste Einsatz: In einem Mehrfamilienhaus in der Straße ,Zur Schönen Aussicht‘ in Wasserburg wurde eine Rauchentwicklung mitgeteilt. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass in dem Anwesen ein freistehender Ölofen leicht Feuer gefangen hatte. Laut dem bisherigen Ermittlungsstand war diese Entzündung entweder auf einen technischen Defekt oder auf einen eventuell verrußten Kamin zurückzuführen. Es wurde niemand verletzt. Nach aktuellem Kenntnisstand ist zudem kein Sachschaden entstanden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Günzburg und Wasserburg waren mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Stromausfall löst Brandmeldeanlage aus
Der Polizei wurde gegen 20.00 Uhr ein Funkenregen an einem Trafohäuschen im Kammerweg mitgeteilt. Eine eingesetzte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg konnte ebenfalls den beschriebenen Funkenflug beobachten. Plötzlich gingen in Teilen von Günzburg, im Gewerbegebiet östlich der Heidenheimer Straße, in Denzingen und Wasserburg die Lichter aus. Auch die Straßenbeleuchtung war davon betroffen. Seitens des Stromnetzbetreibers wurde das dortige Trafohäuschen, bei welchem offensichtlich ein Defekt auftrat, abgestellt. Der Stromausfall hatte zur Folge, dass die Brandmeldeanlage in der Tiefgarage in der Jahnstraße um 19.55 Uhr auslöste. Nach einer erneuten Stromschwankung mussten die Einsatzkräfte der Günzburger Feuerwehr erneut zu dieser Tiefgarage ausrücken.

Einsatz an Trafostation
Um 20.55 Uhr der nächste Einsatz: An dem mitgeteilten Trafohäuschen im Kammerweg kam es zu einem technischen Defekt, was zu dem zuvor erwähnten Stromausfall führte. Zum vorbeugenden Brandschutz waren die Feuerwehren Günzburg und Reisensburg am Schadensort mit mehr als 20 Kräften eingesetzt. Sie sperrten, die Umgebung ab und kontrollierten die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Energieversorgers.

Ausgelöster Heimrauchmelder
Doch damit nicht genug: Um 22.48 Uhr mussten die beiden Wehren erneut ausrücken: In Reisensburg hatte in einem Wohnhaus ein Rauchmelder ausgelöst. Die Feuerwehr kontrollierte mit einer Wärmebildkamera, einem EX-Warngerät und einen Kohlenmonoxid-Warngerät die Räumlichkeiten, um einen vermeintlichen Schwelbrand zu lokalisieren. Vermutlich hatte der Rauch einer Kerze den Melder ausgelöst. Gegen Mitternacht konnten die Wehren endlich ihren Schlaf antreten.

Quelle: www.bsaktuell.de / Symbolfoto: Mario Obeser