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Legoland: Flüssigkeit verursacht Übelkeit und Erbrechen

15.10.11 (Einsätze)

Eine übelriechende Flüssigkeit hat bei Besuchern des Legolands Übelkeit und Erbrechen ausgelöst. Vermutlich handelt es sich um einen "üblen Scherz".

Das Legoland Deutschland in Günzburg

So hatten sich manche Besucher ihren Aufenthalt im Legoland bei Günzburg nicht vorgestellt. Eine bisher unbekannte Flüssigkeit verursachte bei ihnen Übelkeit und Erbrechen. Wie die Polizei mitteilt, hatten Gäste des Freizeitparks einen Mitarbeiter auf eine zerbrochene Ampulle mit einer übelriechenden Flüssigkeit hingewiesen, die sie in der Legofabrik entdeckt hatten.

Als der Mitarbeiter mit Papiertüchern das Malheur beseitigen wollte, löste die Flüssigkeit bei ihm Atemnot und Brechreiz aus. Nach Eintreffen eines Notarztes haben sich auch Parkbesucher mit den gleichen Symptomen gemeldet. Insgesamt sind zwölf Menschen behandelt worden, eine Frau mit Asthma wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Um welche Flüssigkeit es sich handelt, ist bisher unklar.

Keine gesundheitsgefährdende Substanz

Die Rettungskräfte hatten das betroffene Gebäude mit Atemschutzmasken betreten, konnten bei Messungen jedoch keine gesundheitsgefährdenden Substanzen ausmachen. In Absprache mit dem Chemiker des Landeskriminalamtes wurden die für die Reinigung benutzten Tücher sichergestellt und luftdicht verpackt. Sie sollen im Labor analysiert werden.

Ersten Erkenntnissen nach handelt es sich bei der zerbrochenen Ampulle und der daraus ausgelaufenen Flüssigkeit um einen "üblen Scherz" – eine sogenannte Stinkbombe. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Wer Hinweis zu den Vorkommnissen machen kann wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 15.10.2011 – 21:57 Uhr