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17-Jährige in Lebensgefahr

10.11.10 (Allgemein)


A8: Mutter und Tochter verunglücken bei Günzburg

Schwerer Unfall auf der Autobahn 8 bei Günzburg: Eine 41-Jährige war mit
ihrer Tochter unterwegs, als sie die Kontrolle über ihren Wagen verlor.
Die 17-Jährige schwebt in Lebensgefahr – sie war nicht angeschnallt.

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Verletzten kam es am Dienstag auf der Autobahn A 8 kurz vor der Ausfahrt Günzburg.

Ein schwerer Unfall hat sich am Dienstagmittag auf der Autobahn A8 in Höhe der Anschlussstelle Günzburg ereignet. Eine 41-jährige Autofahrerin aus München war mit ihrer Tochter auf dem Weg nach Hause, als sie die Kontrolle über ihren Wagen verlor.

Während die Mutter leicht verletzt ins Günzburger Krankenhaus gebracht wurde, musste ihre 17-jährige Tochter mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Ulm geflogen werden.

Wie Werner Schedel, Leiter der Günzburger Autobahnpolizei mitteilte, war die 41-Jährige nach dem Unfall ansprechbar und konnte den Hergang schildern. Demnach fuhr die Münchnerin auf der mittleren der drei Fahrbahnen und wollte nach einem Überholmanöver wieder zurück auf die rechte Spur wechseln. Zeitgleich griff sie nach einer Trinkflasche auf dem Beifahrersitz und wollte daraus trinken. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Auto.

Der Wagen prallte zuerst gegen die rechte Leitplanke, wurde von dort zurückgeworfen und schleuderte nach links über alle drei Fahrbahnen. Das Auto stellte sich dabei auf und krachte schließlich mit der linken Seite in die Betonwand.

Dabei muss sich die Heckklappe geöffnet haben, durch die das 17-jährige Mädchen vermutlich heraus geschleudert wurde, so Schedel. Das Mädchen lag wegen eines Unwohlseins auf der Rückbank und war nicht angeschnallt. Werner Schedel nannte den Unfall „tragisch“: Wäre das Mädchen angeschnallt gewesen, hätte sie wahrscheinlich weniger Verletzungen davon getragen, mutmaßte Schedel.

Andere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt. Die Schilderungen der Münchnerin decken sich laut Polizeiangaben mit den Zeugenaussagen. Die Autobahn war in Richtung München zwei Stunden lang komplett gesperrt, es entstand ein Stau von etwa sechs Kilometern Länge. Der Gesamtschaden wird auf 8000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Günzburg war mit etwa 30 Mann im Einsatz.

Von Lena Bauer

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 09.11.2010 – 18:56 Uhr

Ein Kommentar

  • 1
    goergen:

    Wäre anstelle der starren Betonwand eine Schutzeinrichtung aus nachgiebigen Stahl gestanden, wäre die Verletzung mit Sicherheit geringer.