Herzlich willkommen bei der 7. ältesten Feuerwehr Bayerns.

Einweihung des neuen Mehrzweckfahrzeuges

17.01.10 (Allgemein)

Mit 150 PS zum nächsten Einsatz

Bild

Günzburg (dim) – Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg hat am vergangenen Samstag ein weiteres neues Einsatzfahrzeug in Betrieb genommen.

Nach vorausgegangenem ökumenischem Gottesdienst in der benachbarten evangelischen Kirche trafen sich geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft, die Günzburger Floriansjünger und die Stadtteilwehren in der Fahrzeughalle des Gerätehauses. Gerhard Jauernig hieß als Vereinsvorsitzender alle willkommen und bat zunächst um eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Karl Egner (Deffingen), der als Feuerwehrmann eng mit der Günzburger Wehr verbunden war.

Das von der Stadt Günzburg beschaffte Mehrzweckfahrzeug (MZF) hat einen Wert von 79 000 Euro. Jauernig betonte, dass dieser Betrag seitens der Stadt sinnvoll angelegt worden sei, denn jedes gerettete Menschenleben sei unbezahlbar.

Wie der Günzburger Kommandant Christian Eisele informierte, handelt es sich um einen Mercedes Sprinter mit 150 PS. Acht Helfer finden darin Platz, ausgerüstet ist es mit den derzeit modernsten Sicherheitsstandards. Zur externen und internen Kommunikation stehen mehrere Funkgeräte zur Verfügung. Im Mannschaftsraum ist ein Gerätesatz „Absturzsicherung“ mit sämtlich erforderlichem Zubehör untergebracht.

Mehrere tragbare Feuerlöscher der verschiedensten Kategorien, eine Motorsäge samt entsprechender Einsatzbekleidung sind genauso an Bord wie Verkehrsleitkegel, Warnlampen, ein Schnelleinsatzboot, Tauchpumpe und Zubehör. Durch moderne Schiebeplatten kann die Beladung schnell und ohne Werkzeug dem jeweiligen Einsatz angepasst werden.

Von den beiden Geistlichen, Stadtpfarrer Peter Seidel und Pfarrer Alexander Bauer, erhielt das Fahrzeug die Weihe. Kreisbrandrat Robert Spiller sieht in der Fuhrparkergänzung der Günzburger Wehr eine sinnvolle Maßnahme, um die Einsatzmöglichkeiten noch weiter zu verstärken. OB Jauernig überreichte symbolisch den Fahrzeugschlüssel an den Günzburger Kommandanten Eisele. Dem „offiziellen“ Akt schloss sich ein gemütliches Beisammensein an.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de – Stand: 17.01.2010 – 18:12 Uhr