Schon wieder schwerer Lkw-Unfall auf A 8

Brummifahrer übersieht Kolonne am Jettinger Berg – Autobahn nach Unfall knapp drei Stunden lang gesperrt

Jettingen (alf).
Zu spät bemerkte ein 35-jähriger Lkw-Fahrer gestern um 16 Uhr, dass die vor ihm auf der Autobahn Richtung München fahrenden Sattelzüge am Jettinger Berg nur langsam voran kamen. Der Sattelzug krachte in einen vor ihm fahrenden Truck und schob diesen auf einen weiteren Lkw. Der 35-Jährige wurde im Führerhaus eingeklemmt, musste von der Feuerwehr befreit und mit dem Rettungshubschrauber in das Ulmer Bundeswehrkrankenhaus geflogen werden.

Erneut mussten sich die Autofahrer auf der Autobahn gestern Nachmittag auf eine harte Geduldsprobe einstellen: Drei Lkw hatten sich nach dem Auffahrunfall ineinander verkeilt, es dauerte knapp drei Stunden, ehe die Fahrbahn Richtung München wieder für den Verkehr frei gegeben werden konnte. Der Unfallverursacher musste von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er vom Rettungshubschrauber in die Klinik nach Ulm gebracht. Der Fahrer des mittleren Lasters, ein 64-jähriger Mann, wurde verletzt ins Augsburger Zentralklinikum gebracht. Der dritte Fahrer, ein 37-jähriger Holländer, kam mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr aus Burgau war mit rund 30 Mann im Einsatz. Außerdem kamen die Kameraden aus Günzburg sowie Kreisbrandrat Robert Spiller und Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher zu Hilfe. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 150 000 Euro. Erst gegen 19 Uhr entspannte sich die Verkehrssituation wieder.


Aus Günzburger Zeitung vom 21.03.2006