Herzlich willkommen bei der 7. ältesten Feuerwehr Bayerns.

sonstige Geräte

Tragbare Gaswarngeräte

Gasmessgerät


Lüfter

Dieser neue Lüfter wird zur Beläuftung bzw. Entrauchung von Gebäuden eingesetzt. Mit der neuen Gerätschaft kann auch Leichtschaum erzeugt werden.


Reinigungsanlage

Den Gerätwarten steht zur Pflege von Chemikalienschutzanzüge (CSA) eine Anlage der Firma OSMA zur Verfügung. Die Anzüge können damit sowohl gereinigt, desinfiziert als auch getrocknet werden.


Hochleistungssauger

HochleistungssaugerEin Hochleistungssauger zur Beseitigung der Nester des Eichenprozessionsspinners wurde im Jahr 2008 beschafft. Damit können die Nester schnell beseitigt werden und die Gefährdung des Einsatzpersonals wurde minimiert. Auch der Aufwand für die Einsätze konnte so drastisch reduziert werden. Er ist so konzipiert, dass er auch Platz im Korb der Drehleiter hat, andererseits einen 5m langen Saugschlauch hat, um ihn auch von einer Steckleiter aus einsetzen zu können.


Leckdichtsatz, Messkoffer und Regalsystem (GW-G)

Leckdichtsatzmesskoffer
Für den GW-G wurde ein pneumatischer Leckdichtsatz der Fa. Vetter beschafft. Hier kann nun bei Leckagen effektiver gearbeitet werden. Ebenfalls steht für die Messtechnik ein neuer Alukoffer zur Verfügung, in dem nun die gesamte Messtechnik übersichtlich untergebracht ist. Nachdem die Nachschlagewerke für Gefahrgüter mittlerweile 13 Ordner in Anspruch nehmen war weder die Verlastung noch eine vernünftige Ordnung mehr möglich. Deshalb wurde aus Aluminium ein Regalsystem der Günzburger Steigtechnik gekauft. Der Einbau wurde durch die Gerätewarte realisiert.

mobile Trocknungsanlage

Trocknungswagen Die mobile Trocknungsanlage bestehend aus 2 Wägen, auf denen 16 Paar Stiefel, 16 Paar Handschuhe, 16 Helme sowie 16 Jacken und Überhosen innerhalb von 4 Stunden getrocknet werden kann.

tragbare Wasserwerfer

Wasserwerfer Für den in die Jahre gekommenen Schaum-Wasserwerfer-Anhänger wurden 2 tragbare Werfer der Fa. Leader Typ Vector 5000. Diese haben eine Leistung von bis zu 5000 Liter/min. Schaummittel kann von 0,5% – 6% direkt an der Düse zugemischt werden. Weiterer Vorteil: Sie besitzen schon bei einem Druck von 6 bar und 800 Liter Durchfluss bei Schaum eine Wurfweite von 45 Metern.


Zusätzlicher C-Abgang im Drehleiterkorb

Korbabgang Drehleiter Durch einen Umbau der Wenderohrzuleitung wurde ein zusätzlicher Abgang in den Korb geschaffen. Diese Maßnahme ermöglicht es ein C-Strahlrohr ohne den Umweg über das Wendestrahlrohr in Betrieb zu nehmen. Dadurch können Nachlöscharbeiten über den Drehleiterkorb mit einem kurzen Stück Schlauch und einem Hohlstrahlrohr wesentlich flexibler durchgeführt werden als mit dem Wendestrahlrohr.

Atemschutz-Nachschub-Wagen

AtemschutzwagenDer neue Wagen zum Transport von bis zu 24 Atemschutzflaschen steht im Gerätehaus und wird nach Anforderung auf dem Versorgungs-LKW verlastet. Momentan sind 21 Atemschutzflaschen und einige Ersatzmasken auf dem Wagen verlastet.

Plasmaschneider

Plasmascheider in Aktion PlasmaschneidgerätDer neue Plasmaschneider ersetzt den Schneidbrenner mit Acetylen und Sauerstoff auf unserem Rüstwagen. Zum Betrieb ist Kraftstrom und Pressluft notwendig, beides ist auf den meisten unserer Großfahrzeugen vorhanden. Durch Erhitzung des Materials wird das zu schneidende Material geschmolzen und dann mit Hilfe der Druckluft weggeblasen. Trotz der hohen Temperatur an der Schnittkante ist die thermische Ausbreitung sehr gering, was es ermöglicht auch nah an Personen zu arbeiten.
Ein weiterer sehr wichtig Vorteil ist die einfache Handhabbarkeit des Gerätes, nach einer kurzen Einweisung ist es jedem Feuerwehrmann möglich mit dem Gerät zu arbeiten. Beim zuvor verwendeten Schneidbrenner war die Benutzung nur fachlich ausgebildetem Personal möglich.

Rettungssäge

RettungssägeZusammen mit dem neuen HLF wurde eine neue Rettungssäge beschafft. Mit der Säge ist es möglich Holzbalken und Verschalungen mit Nägeln, Teer- oder Dachpappe gesandet auf Holzschalung, Trapezbleche aus verzinktem Stahl oder Aluminium, doppelwandiges Trapezblech mit Isoliermaterial, Stahl-, Aluminium-, Kupfer- und Leichtmetallbleche bis 1,5 mm, Kfz-Karosserien und Bahnwaggonteile, Leichtbaustoffe, Ytong und Mauerfugen zu schneiden. Durch den vielseitigen und umfangreichen Einsatz von Faserverbundstoffen, die mit herkömmlichen Trennschleifmaschinen nicht zu schneiden sind, wurde diese Anschaffung nötig.

Schlauchwagen

SchlauchwagenSchlauchwagen zum Transport von 500 Metern B-Schlauch steht im Gerätehaus und wird nach Anforderung auf dem Versorgungs-LKW verlastet.

ResQ Unterlegblöcke


Unterlegblöcke Bewährt haben sich bei uns die Unterlegkeile und Blöcke der Firma Zumbro. Die Blöcke haben eine einzigartige Stapelmöglichkeit, ähnlich dem Prinzip von Legosteinen. Dadurch ist es ermöglich jede gewünschte Höhe zu erreichen. Dem Umweltschutz wird bei Zumbro ebenfalls großgeschrieben, so sind alle Keile und Blöcke aus 100% recycletem Polyäthylen hergestellt.

Lifepak 500

Lifepak 500 Vor kurzem wurde ein automatischer Defibrillator beschafft und mehrere Kameraden auf dem neuen Gerät eingewiesen.

Beschreibung auf www.lifepak.de:

Die lebensbedrohliche Rhythmusstörung, das Kammerflimmern, tritt häufig als plötzlicher Herztod auf. Dabei ist die Therapie der Wahl eine schnellstmögliche Defibrillation.
Während diese Defibrillation bereits seit geraumer Zeit in der rettungsdienstlichen und klinischen Praxis üblich sind, ist es nun auch Laien möglich, dieses Lebensrettende Verfahren einzusetzen. Dies ist notwendig, da bis zum Eintreffen professioneller Hilfe die Überlebenswahrscheinlichkeit auf unter 20% gesunken ist.
Die neueste Generation der Defibrillatoren, wie der Lifepak 500 entscheidet selbständig anhand medizinischer anerkannter Vorgaben, ob ein Patient einen Elektroschock benötigt. Hierbei ist die Bedienung des Lifepak 500 kinderleicht und absolut sicher. Der Lifepak 500 spricht zum Helfer, zeigt Bedienungshinweise im Display und unterstützt so den Helfer in seinem Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Der Lifepak 500 verfügt über eine wartungsfreie Batterie mit bis zu 5 Jahren Lebensdauer.


Tragbarer Schaum-Wasser-Werfer

Ein alter Wasserwerfer auf dem TLF24/50 wurde durch diesen neuen Wasserwerfer mit wesentlich flexibler Einspeisung und größerer Wurfweite ersetzt. Der Werfer kann mit einer Wassermenge von 800l/min bis 4000l/min betrieben werden und hat eine Wurfweite von über 50m. Im Gegensatz zum alten Wasserwerfer ist es mit diesem möglich Schaum zu verbreiten (Schaumaufsatz nicht im Bild) oder einen Wassernebel zum Niederschlagen von Dämpfen zu erzeugen. Zudem ist der neue Wasserwerfer problemlos von einer Person zur Einsatzstelle zu tragen. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte wird beim Anheben des Werfers die Wasserzufuhr abgestellt.


Abstützsystem STAB-FAST

AbstützsystenZur Stabilisierung von Fahrzeugen in komplizierten Lagen dient dieses mehrteilige System. Es erfüllt die wichtigsten Eigenschaften, die es bei einem hektischen Einsatz erfüllen muss. Der Aufbau ist sehr einfach und kann schnell durchgeführt werden. Beim Aufbau wird keine Hydraulik oder Pneumatik benötigt, das Fahrzeug wird also ohne größere Gefahr für die eingeklemmte Person oder den Rettungsdienst sicher stabilisiert.
Wir sind im Besitz zweier solcher Systeme, eines ist schon länger auf dem Rüstwagen verlastet, seit Kurzem ist ein weiteres System auf dem LF16 gelagert.


Atemschutzüberwachungstafeln

Regis 200Die Dräger Atemschutztafeln Regis 200 ersetzen auf dem LF16 und dem TLF16 zwei selbstgebaute Überwachungstafeln. Der folgende Text ist der Internet Seite der Firma Dräger entnommen:
Beim Einsatz vor Ort ist es wichtig, ein möglichst handliches, tragbares und bedienungsfreundliches System zur Einsatzüberwachung, d. h. Einsatzzeitkontrolle und -dokumentation, zur Verfügung zu haben.
Die Überwachungstafeln der REGIS-Familie von Dräger bieten eine kostengünstige und praktische Lösung. Sie sind übersichtlich, einfach zu bedienen und ermöglichen gleichzeitig die Dokumentation und Archivierung der Einsatzdaten.
REGIS 200: manuelle Einsatzkontrolle, mit akustischer und optischer Rückzugswarnung, Reset-Taste zum Stoppen des Alarms

Hilfsmittel zur Bahnrettung

Bahnrettung Von der Deutschen Bahn AG wurden uns zwei Fortbewegungsmittel für die Schiene sowie einige Schleifkorbtragen überlassen. Auf dem Bild sehen Sie ein solches Fortbewegungsmittel, die Hebel an den Stirnseiten sind die Bremshebel. Ohne das einer der Hebel gezogen ist, kann das Fahrzeug nicht verschoben werden. Auf dem Transportgerät befinden sich 2 Schleifkorbtragen (nähere Informationen hierzu finden Sie am Ende der Seite).


Kompositflaschen

Kompositflaschen Aufgrund der stetigen Zunahme von Unfällen, bei denen Gefahrgüter eine Rolle spielen wurden die Atemschtzgeräte des GW-G auf leichte Kompositflaschen (Kohlefaserhaut mit einem Kunststoffkern) umgerüstet. Gerade beim Arbeiten unter dem Chemieschutzanzug, die ohnehin schon körperliche Höchstleistungen abverlangt, ist es sicherlich sinnvoll Flaschen einzusetzen, die 4kg leichter sind als herkömmliche Stahlflaschen.


Chiemsee-Pumpe

Chiemsee-Pumpe Die Hochwasserschutzpumpe CHIEMSEE fördert ungesiebtes Schmutz- und Abwasser mit Feststoffen bis zu 80mm Durchmesser verstopfungsfrei und ist mit dem patentierten Spechtenhauser Laufrad Kühlsystem ausgerüstet um sowohl als trocken aufgestellte als auch als nass aufgestellte Pumpe eingesetzt werden zu können. Mit Ihrem geringen Gewicht, ihrer hohen Förderleistung von bis zu 2100l/min, hohen Wirkungsgrad sowie ihrer optimalen Verstopfungs- und Trockenlaufsicherheit leistet diese Profipumpe einen hohen Beitrag zur raschen und sicheren Eindämmung und Beherrschung bei Hochwasser- und Überschwemmungseinsätzen.

Quelle: Internetseite der Firma Spechtenhauser


Schwelleraufsatz

Schwelleraufsatz Schwelleraufsatz
Ideale Ergänzung zu den Rettungszylindern

– Der Schwelleraufsatz stabilisiert den Schweller und die B-Säule und verhindert das Durchbrechen des Zylinders.
– Die B-Säule wird durch den Schwelleraufsatz besser fixiert und dadurch nicht so stark weggedrückt.
– Die Abstufungen im Schwelleraufsatz ermöglichen eine optimale Ausnutzung des Kolbenhubes.
– Gewicht 10,0 kg

Quelle: Internetseite der Firma Weber-Hydraulik


„Glasmaster“

Glasmaster Marke Eigenbau ist dieses Gerät zum Zersägen der Frontscheibe um einen schnellen Erstzugang herzustellen. Wir haben 3 dieser selbstgebastelten Hilfsmittel auf dem LF16, dem RW2 und dem SEF. Auch der Glas-Ex der Firma Weber ist für diese Arbeiten geeignet.


Micro-Cafs

Micro-Cafs Leider gibts zu diesem Geräte noch kaum Informationen, da es auf Grund seines Gewichtes nicht als Handlöschgerät zugelassen ist. Das Micro-Cafs arbeitet ähnlich wie ein Schaumlöscher. Die Vorteil sind dabei: die wesentlich bessere Effizienz und die längere Betriebszeit (ca. 75 Sekunden).
Falls jemand mehr Informationen hat, würde ich mich freuen, wenn er diese an mich weiter gibt.

Technische Informationen:
Löschmittel-Druckbehälter: 9 Liter (nach Norm), max. Füllung: ca. 12 Liter
Druckluftflasche: 2 Liter bei 200 bar
Schlauchlänge: 2 Meter
Gewicht: ca. 22,3 Kg bei 9 Liter Füllung
Wurfweite: bis ca 10 Meter



Hohlstrahlrohre

Hohlstrahlrohr Mittlerweile haben wir für das TLF24/50 und das LF16 jeweils 3 Hohlstrahlrohre gekauft. Die Durchflußmenge der neuen Strahlrohre ist variabel von 50 bis 230 l/min. Die Umschaltung von Voll- auf Sprühstrahl mit einem Sprühkegel von etwa 150° geht zügig von der Hand. Durch ein besonders feines Tropfenspektrum und den speziellen Ventilhebel ist kurzes, stoßweises Wassergeben gut möglich.


Super Pass II

Super Pass II Von diesem Gerät wurden 6 Exemplare beschafft, es dient wie auch der Pac-Ex der Sicherheit des Atemschutzträgers. Es handelt sich hierbei um eine Art Bewegungsmelder, der zuerst einen Warnpiepton von sich gibt, falls sich der Atemschutzträger längere Zeit nicht bewegt. Reagiert er auf dieses Signal wird ein sehr schriller Warnton ausgegeben. Der eventuellen anderen Trägern sagt, das mit einem Kameraden etwas nicht in Ordnung ist. Aktivert wird das Gerät über das transpartente Plastikteil (siehe Bild). Es kann auch nur damit deaktiviert werden.


Motortrennschleifer

Motortrennschleifer Einen Motortrennschleifer Stihl TS 400 haben wir auf das TLF 24/50 verlastet, er ist leistungsfähiger und vor allem flexibler als normale elektrische Trennschleifer.


Tragbares 4m-Funkgeräte

Tragbares 4m-Funkgeräte Für ein altes portables Funkgerät wurde ein neues wesentlich handlicheres Motorola MTS 2013 angeschafft. Dieses steht dem Stadtbrandmeister zur Verfügung.
CMS-Messgerät

CMS-Messgerät Durch die enormen Fehlerquellen beim Messen von Gefahrstoffwolken mit sog. Prüfröhrchen entschieden sich die Verantwortlichen zur Beschaffung eines sog. CMS-Messgerätes, das mit Chips funktioniert. Das Gerät zeichnet sich durch einfache Bedienung, Robustheit und genaue Messergebnisse aus. Wichtig dabei war auch, dass Messungen unter CSA problemlos durchgeführt werden können.


13kVA-Aggregat

13kVA-Aggregat Das Notstromaggregat des Ölschadenanhängers entsprach nicht mehr der UVV, durch die letzten Hochwasser entschied man sich für ein leistungsstarkes Notstromaggregat mit 13kVA Leistung der Fa. Eisemann, mit dem es möglich ist auch 2 Spechtenhauser Schmutzwasserpumpen Typ „Chiemsee“ gleichzeitig zu betreiben.at von der Firma Eisemann. Es ist wiegt rund 150kg und trägt die Bezeichnung BSKA 13EV-SS. Gestartet wird das Aggregat über einen Elektrostarter.


Schnelleinsatzzelt

Schnelleinsatzzelt Der Landkreis Günzburg hat ein speziell für den Einsatz bei Feuerwehren konzipiertes Schnelleinsatzzelt beschafft
Was „verbirgt“ sich hinter dieser Bezeichnung? Im Gegensatz zu herkömmlichen Zelten benötigt dies kein Gestänge. Es kann von zwei Personen in ca. 40 Sekunden „aufgebaut“ werden. Erforderlich hierzu ist eine 300-bar- Druckluftflasche, mit der das Schlauchgerüst gefüllt wird und das Zelt dann in einer Größe von 4 x 5 Meter steht. Höhe 2,40 Meter. An beiden Stirnseiten befinden sich große Türöffnungen mit Abschlußplanen, die mit Reißverschlüssen eingezogen sind. Außerdem hat es einen herausnehmbaren Boden. Eine elektrische Beheizung in der kalten Jahreszeit ist möglich.
Besonders geeignet ist das Zelt z.B. bei Großeinsätzen für die Einsatzleitung und zur Verpflegungsausgabe. Es bietet Schutz und Unterbringung verletzter Personen zur Erstversorgung: Witterungsschutz für sensible Geräte ist damit möglich und zum Einsatz bei Gefahrgutunfällen ist es geeignet.


„Neuer“ Rettungssatz

Aggregat Scherer & Spreizer Aufgrund eines Defektes an unserer alten Schere des RW2 und dem Alter des Restes des Rettungsatzes wurden Überlegungen angestellt gleich einen komplett neuen Rettungssatz anzuschaffen. Ein weiterer Grund war die wesentlich größere Leistung der Firma Weber-Hydraulik. Unser Gerätewart stellte ein Finanzierungsmodell auf und so konnte schnell ein sehr gut erhaltenes Vorführgerät (aus Kostengründen) angeschafft werden.


Neue Schaumanlage (Foam-Master)

Foam-Master Unser TLF 24/50 wurde vergangenes Jahr aufgrund starker Korrosionschäden grundüberholt und komplett lackiert. Anschließend wurde in das Fahrzeug eine neuentwickelte Schaumzumischanlage vom Typ „Foam-Master“ eingebaut. Grund dafür waren mehrere LKW-Brände, bei denen massive Schaumeinsätze nötig waren. Die Anlage besteht aus einer elektrischen Pumpe, einer Dosiereinrichtung sowie der Bedientafel. Das Schaummittel wird in die Wasserleitung injiziert und mit dem Wasser regelrecht verwirbelt. Die Zumischrate kann stufenlos von 0,1 % bis maximal 1% gewählt werden. Die Anlage hat sich bei mehreren Einsätzen bereits bewährt. Auch bei der FF Burgau ist solch eine Anlage bereits im Einsatz.

Vorteile dieser Anlage:

  1. Das Wasser-Schaummittel-Gemisch kann über weite Strecken gefördert werden, ohne dass die Schaumqualität sich verschlechtert.
  2. Der erzeugte Schaum ist trocken, d. h. er hält sehr lange seine Konsistenz.
  3. Mehrere Schaumrohre können gleichzeitig eingesetzt werden.
  4. Sehr geringer Schaummittelverbrauch durch geringe Zumischung
    Umweltschutz!!
  5. Enorme Wurfweiten werden mit den Schaumrohren durch den geringen Widerstand des Zumischsystems erzielt
    Abstand zum Brandobjekt.
  6. Selbst mit Hohlstrahlrohren kann Schwerschaum erzeugt werden, d. h. derselbe Aufbau, gleich ob Wasser oder Schaum benötigt wird.
  7. Schaum ist bei 1. Öffnen am Strahlrohr, dadurch keine Wasserverschwendung.
  8. Im Innenangriff 0,1%ige Zumischung, Wasser dringt sehr gut in das Brandgut ein
    besserer Löscheffekt.
  9. Es können alle Schaummittel eingesetzt werden, auch AFFF.



Rettungsäge

Rettungs-Säge Zur Ausrüstung unseres RW2 gehört jetzt auch eine Rettungssäge vom Typ ADAMAT 2747R. Funktionsprinzip dieser Säge sind 2 gegenläufige, hartmetallbestückte Trennscheiben. Die Drehgeschwindigkeit der beiden Scheiben ist wesentlich geringer als bei einem herkömmlichen Trennschleifer. Mit der Säge können alle Materialen geschnitten werden: je härter das Material, desto besser ist die Schnittleistung. Mit der Säge kann in das Material eingetaucht, vorwärts oder rückwärts gesägt werden. Der Funkenflug ist im Vergleich zur Schnittleistung gering. Zum Einsatz kommt dieses Gerät bei LKW-Unfällen, Maschinenunfällen oder aber auch versperrte Eisentore, die den Anfahrtsweg zur Schadensstelle verhindern. Die Säge wurde beim Zugunglück in Eschede erstmals erfolgreich eingesetzt, da die herkömmlichen technischen Gerätschaften der Feuerwehren nicht in der Lage waren einen ICE zu öffnen. Eine eingebaute Schmiermittelpumpe mit Tank verhindert eine Erwärmung der Trennscheiben und erhöht die Schnittleistung.
Die Säge ist kein Ersatz für hydraulische Rettungsgeräte, sie ist lediglich eine sinnvolle Ergänzung, wenn diese Geräte ihre Einsatzgrenzen erreicht haben.


Zentralenausstattung

Aufgrund der Erfahrungen einiger vorausgegangener Einsätze wie Stürme oder Hochwasser entschlossen wir uns die Funk-und Aufzeichnungstechnik in unserer Einsatzzentrale zu verbessern. So steht den diensthabenden Zentralisten nunmehr ein 2. Funkgerät im 4m- Band und im 2m-Band zur Verfügung, so kann z. B. bei Relaisausfall der K-Kanal 500 betrieben werden. Bei den Sturmeinsätzen im Dezember 1999 hat sich gezeigt, dass Hören und gleichzeitig Mitschreiben mit dem normalen Lautsprecher aufgrund der vielen Nebengeräusche nicht möglich ist. Abhilfe schaffen hier ein Fußtaster fürs Mikrophon und ein Head-Set, mit denen es sehr gut möglich ist sich auf den Funkverkehr zu konzentrieren und Rückmeldungen mitzuschreiben. Genauso wichtig wie gute Funkgeräte sind in der heutigen Zeit Dokumentationsrecorder. Da unser altes Tonband das Zeitliche gesegnet hatte, entschloss sich der Verein ein neues Aufnahmegerät zu kaufen. Mit diesem Recorder werden alle Funkgespräche auf unserem Einsatzkanal, versehen mit Datum und Uhrzeit, aufgezeichnet. Bei schwierigen Einsätzen z. B. Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen, Großbränden… kann das entsprechende Band gesperrt und die Funkgespräche ausgewertet werden. Auch die Telefonanlage entsprach nicht mehr dem Stand der Technik, deutlich zeigte sich dies am August-Hochwasser, ebenso fehlte ein Internet-Anschluss. Durch eine großzügige Spende der Sparkasse Günzburg-Krumbach sowie des Landrates konnte in kurzer Zeit eine moderne Anlage installiert werden, die es ermöglicht gleichzeitig ein Fax zu empfangen, im Internet Abfragen zu tätigen und Abfrageplätze mit tragbaren Telefonen zu betreiben. Neue Bürostühle runden das Ganze ab.


Schutzjacken

29,52 KB Neue Schutzjacken erhielten alle 45 Atemschutzgeräteträger unserer Wehr. Schwere Brandverletzungen der bei Innenangriffen eingesetzten Wehrmänner konnten mit dem normalen Schutzanzug „Bayern 2000“ nicht ausgeschlossen werden. Die beschafften Mäntel besitzen ein Kevlar-Nomex- Gewebe, das atmungsaktiv aber auch sehr hitzeabweisend und nicht ausknöpfbar ist. Dieses Mischgewebe verhindert Brandverletzungen bei einem sog. „Flash-Over“. Tolle Nebeneffekte sind ebenfalls die sehr gute Warnwirkung bei Tag wie bei Nacht sowie der Kälteschutz. Bei der Beschaffung wurde auf guten Tragekomfort mit dem Atemschutzgerät sowie auf den bestmöglichen Schutz geachtet. Zusammen mit den vor ein paar Jahren angeschafften Nomex-Hauben sind unsere Geräteträger jetzt sehr gut ausgestattet. Bei einem Kostenpunkt von fast 800 DM pro Mantel wurde zusammen mit der Stadtverwaltung eine für alle Beteiligte tragbare Finanzierung ausgearbeitet, dafür allen nochmals ein „Dankeschön“.


Rettungsplattform

36,18 KB Eine Rettungsplattform, die bei schweren LKW-Unfällen zum Einsatz kommt, entwickelte die Günzburger Steigtechnik Munk zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg. Nötig geworden war dies, da die Rettung von verletzten und eingeklemmten LKW-Fahrern nur über tragbare Leitern möglich war. Der Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten war nur unter größter körperlicher Anstrengung möglich; die notärztliche Versorgung bzw. der Abtransport des Verletzten erwies sich als nicht patientengerecht. Die Plattform ist aus Aluminium gefertigt, besteht aus zwei Teilen, ist 59 kg leicht und hat zusammengeklappt die Maße 1,80 x 0,90 x 0,40 m. Die Plattform lässt sich von zwei Mann mit wenigen Handgriffen ohne lästiges Schrauben und Werkzeug aufstellen. Der Aufstieg ist über den Gerüstrahmen oder eine angelegte Steckleiter möglich. Spindelfüße machen die Plattform sehr standsicher und gleichen Niveauunterschiede bis zu 36 cm aus. Ebenso ist die Plattform 5-fach höhenverstellbar bis max. 1,64 m. Auf die Belange der Feuerwehr wurde besonderen Wert gelegt, so ist die Standfläche aus einem hochrutschfesten Alugitterprofil, die Tragfähigkeit beträgt 400 kg (4 Personen + Ausrüstung) und sie kann mit den festmontierten Gurten am Unfallfahrzeug festgezurrt werden. Zum besseren Abtransport des Verletzten ist das Geländer abklappbar. Augrund der jahrelangen guten Zusammenarbeit zwischen der Günzburger Feuerwehr und der Günzburger Steigtechnik Munk schenkte Firmeninhaber Ferdinand Munk die erste Plattform der Günzburger Wehr.
Hierfür sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott!


Schleifkorbtrage

Schleifkorbtrage Ständig neue auf die Feuerwehr zukommende Problemstellungen bei Einsätzen, erfordern eine Anpassung und Verbesserung der Ausrüstung. Bei der Feuerwehr Günzburg wurde vergangenes Jahr eine Schleifkorbtrage beschafft. Damit hat die Stützpunktwehr Möglichkeiten, Personen aus schwierigen Lagen (unwegsames Gelände, Baugerüste, Baugruben usw,) zu retten. Die Korbtrage kann auch zusammen mit der Drehleiter eingesetzt und dort mit einer Haltevorrichtung angebracht werden. Somit können verletzte Menschen auch über Hindernisse hinweggehoben oder aus Tieflagen herausgehoben werden. Ein wichtiger Aspekt für diese Beschaffung war die Verbesserung der Rettungsmöglichkeiten bei Gefahrgutunfällen. Hier gilt es in Chemikalienschutzanzügen tätige Feuerwehrkameraden schnell aus dem Gefahrenbereich zu retten, wenn diese eine körperliche Schwäche erleiden. Gemeinsame Übungen mit dem Rettungsdienst haben gezeigt, dass sich die Schleifkorbtrage hierfür bestens eignet.